Unruhen in Guatemala

Aufgrund der explosionsartig gestiegenen Lebensmittelpreise marschieren über 1000 landlose Kleinbauern auf die Hauptstadt zu um auf ihre Not aufmerksam zu machen. Selbst Menschen mit Arbeit können sich Grundnahrungsmittel kaum noch leisten. Für den Preisanstieg verantwortlich sind unter anderem veränderte Essgewohnheiten in aufstrebenden Staaten wie China und Indien, ausgedehnte Dürren etwa in Australien, der hohe Ölpreis und die Herstellung von Biokraftstoff.

Da es durch die Unruhen in Guatemala-Stadt zu gefährlich geworden ist, treten zwei Freiwillige von amntena ihr FSJ in der Hauptstadt nun nicht an. Sie gehen stattdessen nach Bolivien bzw. Chile.

Für uns, die im Projekt IGER arbeiten werden, und hauptsächlich auf dem Land und in kleineren Städten unterwegs sind, sagt das Auswärtige Amt, dass es nicht gefährlich sei. So wie es im Moment aussieht, werden wir unseren Dienst wie geplant antreten.

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Erdbeben erschüttert Guatemala und El Salvador

Artikel von Spiegel-Online vom 15.04.08

Heftige Erdstöße der Stärke 6,1 haben in El Salvador und Guatemala für Panik gesorgt. Berichte über Schäden oder Verletzte liegen noch nicht vor.

San Salvador – Als am Montagabend um 21 Uhr Ortszeit die Erde bebte, liefen zahlreiche Menschen in Panik aus ihren Häusern. „Das Beben dauerte sehr lange. Wir hatten furchtbare Angst“, sagte die 32-jährige Flory de Estrada, Einwohnerin der im Süden Guatemalas gelegenen Stadt Escuintla.

Bis zu einer Minute lang wurden die Häuser in Guatemala-Stadt erschüttert. Radiosender berichteten von Erdrutschen auf Landstraßen und Stromausfällen in den großen Städten. Angaben über Opfer oder größere Schäden lagen zunächst nicht vor.

Wie das US-Institut für Geologische Überwachung mitteilte, lag das Epizentrum des Bebens 110 Kilometer südlich von Guatemala-Stadt und 155 Kilometer westlich von San Salvador vor der Küste im Pazifischen Ozean.

ala/AFP/Reuters

Quelle

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