Unruhen in Guatemala

Aufgrund der explosionsartig gestiegenen Lebensmittelpreise marschieren über 1000 landlose Kleinbauern auf die Hauptstadt zu um auf ihre Not aufmerksam zu machen. Selbst Menschen mit Arbeit können sich Grundnahrungsmittel kaum noch leisten. Für den Preisanstieg verantwortlich sind unter anderem veränderte Essgewohnheiten in aufstrebenden Staaten wie China und Indien, ausgedehnte Dürren etwa in Australien, der hohe Ölpreis und die Herstellung von Biokraftstoff.

Da es durch die Unruhen in Guatemala-Stadt zu gefährlich geworden ist, treten zwei Freiwillige von amntena ihr FSJ in der Hauptstadt nun nicht an. Sie gehen stattdessen nach Bolivien bzw. Chile.

Für uns, die im Projekt IGER arbeiten werden, und hauptsächlich auf dem Land und in kleineren Städten unterwegs sind, sagt das Auswärtige Amt, dass es nicht gefährlich sei. So wie es im Moment aussieht, werden wir unseren Dienst wie geplant antreten.

Veröffentlicht in Nachrichten. Schlagworte: , , , . Kommentar schreiben »

Eine Antwort schreiben