Knapp einen Monat bin ich wieder in Deutschland und ich muss sagen: Was ein super Jahr!!!
Am Ende ist noch so viel passiert, wir konnten noch so viel machen. Schulen wegen Schweinegrippe geschlossen, wir haben eine Hörkabine für die Audiometrie gebaut und einen Sandkasten in Jesus, sind über Ecuador nach Hause geflogen und standen auf dem Äquator. Und das ist nur ein kleiner Anriss dessen, was meine letzten Wochen, genauso wie das ganze Jahr, einfach unvergesslich machen lässt.
Jetzt steht aber schon bald wieder der nächste Ortswechsel an, zum Studieren verschlägt es mich nach Kiel und wie vor einem Jahr heißt es sich neu eingewöhnen und neue Leute kennenlernen. Nach so einer Megaerfahrung sehe ich dem aber richtig gelassen entgegen
Im Sommer werde ich wieder nach Peru fliegen und ich hoffe sehr, dass ich die Pläne, den Ausbau unserer Schule in Jesus, mit Hilfe meines Gymnasiums hier und meinem Entsendeverein Amntena verwirklichen kann. Dann werden in Zukunft mehr Kinder unterrichtet und betreut werden können, und behinderte Kinder, die zu weit außerhalb wohnen und einen sehr langen Weg in den Ort haben, können unter der Woche wie in einem Internat dort wohnen und werden betreut. Ihre Geschwister könnten dann auch dort wohnen und hätten die Möglichkeit eine Schule zu besuchen.
Als Zusammenfassung des Jahres hänge ich einfach meinen Abschlussbericht an.